Traditionelle Chinesische Medizin in Estavayer-le-Lac
Chinesische Phytotherapie
Über längere Zeit aufbauen, was Sitzungen allein nicht ausgleichen können.
Bei vielen chronischen Krankheiten, die auf einem Mangel an Körpersubstanzen oder Körperenergie beruhen, reicht die Akupunktur allein nicht aus, um diesen Mangel auszugleichen. Ein Mangel an Qi, Blut, Yin oder Yang kann durch die Einnahme von Kräuterzubereitungen über mehrere Wochen oder Monate aufgefüllt werden. Grundsätzlich gilt: Je länger eine Krankheit besteht, desto länger dauert die Behandlung.
Die chinesische Phytotherapie verwendet hauptsächlich getrocknete Pflanzenteile wie Wurzeln, Rinden, Früchte, Samen, Blüten, Blätter oder Stängel, aber auch Mineralien und einige tierische Produkte. Traditionell werden diese Kräuter abgekocht und täglich als Tee getrunken. In der Schweiz werden moderne Formen bevorzugt: Granulate, Extrakte, Tabletten und hydrophile Zubereitungen. Geschützte Tier- und Pflanzenarten werden nicht mehr verwendet.
Die Rezepturen der Praxis stützen sich auf die Jing-Fang-Richtung, also die klassischen Rezepturen aus Shang Han Lun und Jin Gui Yao Lue, angepasst an die jeweilige Person. Dieser Ansatz wird seit 2015 in Weiterbildungen bei Prof. Huang Huang (Nanjing) und Dr. Andreas Kalg vertieft.
In Weiterbildungen vertiefte Gebiete
- Klassische Jing-Fang-Rezepturen (Prof. Huang Huang, Dr. Andreas Kalg)
- Magen-Darm-Erkrankungen sowie Erkrankungen der Nase und Nasennebenhöhlen
- Gynäkologie und Zyklusstörungen
- Dermatologie mit chinesischen Kräutern
- Wärmeerkrankungen — Wen Bing Xue
- Schilddrüsen- und Herzerkrankungen
Die chinesische Medizin ist eine Komplementärmedizin. Sie ersetzt weder eine ärztliche Diagnose noch eine von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt verordnete Behandlung. Bei akuten oder ungewohnten Beschwerden wenden Sie sich zuerst an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Ändern Sie eine laufende Therapie nie ohne ärztliche Rücksprache. Die Praxis arbeitet gerne ergänzend zu einer ärztlichen Betreuung.
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