Traditionelle Chinesische Medizin in Estavayer-le-Lac
Chinesische Ernährungslehre
Kräuter und Nahrungsmittel haben denselben Ursprung: Was Sie essen, unterstützt die Behandlung — oder untergräbt sie.
Foto © Andreas Kalg
Die chinesische Medizin sagt, dass Kräuter und Nahrungsmittel denselben Ursprung haben. Oft gibt es einen fliessenden Übergang zwischen Medizin und Nahrung: Viele Kräuter werden sowohl in der chinesischen Medizin als auch ausgiebig in der chinesischen Küche verwendet — und umgekehrt.
Nahrungsmittel werden wie Heilpflanzen nach ihren energetischen Eigenschaften und Wirkungen beschrieben. Lebensmittel und Gewürze werden ebenfalls in kalt, kühl, neutral, warm und heiss eingeteilt. Die Birne zum Beispiel ist befeuchtender und kühlender Natur: Birnen, Birnenkompott oder Birnensaft können bei trockenem Husten oder Verstopfung helfen.
Die Beratung in der Praxis will keine chinesische Diät vorschreiben, sondern Ihre gewohnte Ernährung anpassen: Was reduzieren, was bevorzugen, wie zubereiten, zu welcher Tageszeit. Oft sind es wenige einfache Anpassungen, die auf Dauer den Unterschied machen.
Die chinesische Medizin ist eine Komplementärmedizin. Sie ersetzt weder eine ärztliche Diagnose noch eine von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt verordnete Behandlung. Bei akuten oder ungewohnten Beschwerden wenden Sie sich zuerst an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Ändern Sie eine laufende Therapie nie ohne ärztliche Rücksprache. Die Praxis arbeitet gerne ergänzend zu einer ärztlichen Betreuung.
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