Traditionelle Chinesische Medizin in Estavayer-le-Lac
Moxibustion
Die Wärme des Beifusses, um zu tonisieren, zu wärmen und die Zirkulation anzuregen.
Die Moxibustion erwärmt die Akupunkturpunkte durch das Abbrennen getrockneter Blätter von Artemisia vulgaris — Beifuss — zum Beispiel in Form einer Zigarre oder kleiner Kegel. Die Wärme dringt über die Akupunkturpunkte tief in den Körper ein und unterstützt die Akupunktur bei der Regulierung der Organfunktionen.
Diese Therapie wird häufig innerhalb derselben Sitzung mit der Akupunktur kombiniert. Sie ist besonders angezeigt, wenn der Befund eine Yang-Leere oder eingedrungene Kälte zeigt: kalte Extremitäten, durch Wärme gelinderte Schmerzen, tiefe Erschöpfung, träge Verdauung, schmerzhafte Regelblutung mit Kältegefühl.
Das Moxa kommt nie direkt mit der Haut in Kontakt: Der Therapeut hält einen angenehmen Abstand und beobachtet das Wärmeempfinden laufend. Der charakteristische Beifussgeruch bleibt eine Weile im Raum und in der Kleidung.
Die chinesische Medizin ist eine Komplementärmedizin. Sie ersetzt weder eine ärztliche Diagnose noch eine von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt verordnete Behandlung. Bei akuten oder ungewohnten Beschwerden wenden Sie sich zuerst an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Ändern Sie eine laufende Therapie nie ohne ärztliche Rücksprache. Die Praxis arbeitet gerne ergänzend zu einer ärztlichen Betreuung.
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Tuina (medizinische Massage)
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